Gemeinderat Mag. Albert Sprung fordert mehr Initiative für „leistbares Wohnen“ in Vorchdorf.

Mit einem Antrag an den Gemeinderat verleiht Gemeinderat Mag. Albert Sprung der Forderung nach mehr Initiative seitens der Gemeinde Vorchdorf für „leistbares Wohnen“ Nachdruck. Jetzt ist Handeln gefragt.

Der Gemeinderat möge beschließen, dass „seitens der Gemeinde Vorchdorf Initiativen und Maßnahmen ergriffen werden, um in Vorchdorf leistbares Wohnen heute und in Zukunft zu ermöglichen“, formuliert Mag. Albert Sprung einleitend die Grundidee des Antrags an den Gemeinderat.

Dabei wird festgestellt, dass „leistbares Wohnen“ öffentliches Handeln erfordert, für einen stabilen Wohnungsmarkt mit ausreichend leistbarem und qualitätsvollem Wohnraum, und jetzt ziel- und wirkungsorientierte Wohnungspolitik notwendig ist. Man muss gleichzeitig an mehreren Stellschrauben drehen.

Raumordnung, das örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK), gemeinnütziger Wohnbau, intelligente Planung und flächenökonomisches Bauen sind nur einige der Spielfelder, die bespielt werden müssen.

So liegt das letzte Projekt einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft bereits viele Jahre zurück, und weder beim Verkauf des ehemaligen Areals der Feuerwehr und des Roten Kreuzes in der Bahnhofstraße um € 1,- an die Boardinghouse Vorchdorf GmbH, bei der zufällig auch der ÖVP-Fraktions-Chef Johannes Huemer beteiligt ist, noch bei der Neu-Planung des ehemaligen Lagerhaus-Areals wurden „Gemeinnützige“ mit einbezogen. So sollten auch im ÖEK Flächen für geförderte Miet- und Eigentumswohnungen von gemeinnützigem Wohnbau vorsehen werden.

Auch durch die Erhöhung der Wohnungsverfügbarkeit könnte man den Preistreiber Nummer eins am Immobilien- und Mietensektor entgegenwirken. Vorchdorf ist aufgrund des stetigen Zuzugs von immer knapper werdenden leistbaren Ressourcen am Wohnungssektor sehr stark betroffen.
Wohnraumentzug durch Vorsorgewohnungen und Kurzzeitvermietungen, z.B. über Online-Plattformen, führen zu einer weiteren Verknappung des Angebots. Darüber hinaus kann ein kommunales Leerstandsmanagement oder auch Maßnahmen zur Förderung der Wohnungsmobilität, wie etwa lebensphasengerechtes Wohnen, die Wohnungsverfügbarkeit erhöhen.

Und auch über eine Vielzahl von Baulandsicherungsmodellen könnte es der Gemeinde Vorchdorf gelingen, günstiges Bauland für Wohnzwecke zu sichern, um Vorchdorferinnen und Vorchdorfern die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim zu ermöglichen.

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