Von den übernommenen Altlasten zu den selbst verursachten Neulasten

Sonntagsbraten. Pikant. Herzhaft. Würzig.


Es ist schon bemerkenswert, wenn ein neuer Bürgermeister mit so vielen Altlasten von seinem Vorgänger beladen sein Amt antreten muss und in kürzester Zeit so viele Neulasten entstehen lässt. 

Nicht nur, dass es nicht gelingt die politischen Gremien erfolgreich zu dirigieren und mit der Verwaltung in harmonischen Einklang zu bringen, sondern er lässt – bewusst oder unbewusst – immer mehr Misstöne aufkommen und so klingt im Moment alles nur mehr nach “experimenteller Musik”. 

Dies alleine wäre schon schlimm genug, aber hinzu kommt, dass sich immer neue Problembereiche auftun, immer weitere selbst verursachte Neulasten entstehen. 

Alleine die dilettantische Abwicklung des 1-Euro-Grundstück-Rückkaufs lässt massiv am Vermögen des Dorfobersten zweifeln, und die Bürger langsam verzweifeln. Vernünftige, mit den Details vertraute Personen können hier nur mehr den Kopf schütteln. Unglaubliches geht hier vor.

Und dass seit dem Beschluss im Gemeinderat Ende September bzgl. Autobahn-Kreisverkehrslösung NEU kein Termin mit den Verantwortlichen am Land und dem Verkehrsplaner zustande gekommen ist, das sagt schon sehr viel über die Organisationsfähigkeit und dem Vermögen des Bürgermeisters aus, Prioritäten zu setzen. Mit der nächsten Verkehrszählung werden ziemlich sicher die gesetzten Belastungsgrenzen des aktuellen Kreisverkehrs abermals überschritten werden, und damit die bereits vertraglich vereinbarte 2-Ampellösung umzusetzen sein. Somit ist es absolut fahrlässig diese Zeit tatenlos verstreichen zu lassen. Hier ist sprichwörtlich “Feuer am Dach”.

Von einer sinnvollen Umgestaltung des INKOBA Gemeindeverbands, dem Schulneubau, der geplanten Tennishalle, dem Finanzdesater GDLZ (oder “Ärztezentrum, jetzt mit einer Ärztin”) und den vielen anderen Themen ganz abgesehen.

Am Ende des Tages wird man einen Bürgermeister daran messen, was er für seine Gemeinde erreicht hat. Was wird ein Johann Mitterlehner da vorweisen können? Und ich wünsche ihm wirklich nicht, dass es heißt, er hätte mehr Neulasten hinterlassen, als er Altlasten übernommenen hat. Ich wünsche es ihm nicht, dass es auch bei ihm heißt: Das waren verlorene Jahre für Vorchdorf.

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